Es gibt unzählige Rezepte für einen Plätzchenteig – heute möchte ich Dir die entscheidenden Unterschiede aufzeigen.
ANLEITUNGEN
Grundsätzlich wird zwischen zwei unterschiedlichen Herstellungsarten unterschieden:
Variante I: Mehl und Butter zusammen mischen und dann die Eier und Zucker begeben.
Variante II: Butter und Zucker aufschlagen, Eier beigeben und zum Schluss das Mehl.
Die Gemeinsamkeit der beiden Varianten besteht in den Grundzutaten: Butter, Zucker, Eier und Mehl. Je nach Rezeptverhältnis bekommt man sehr unterschiedliche Teige und damit Backergebnisse
Spitzbubenteig/Mailänderliteig
Zutaten
250 g Butter
250 g Zucker
100 g Eier
500 g Mehl
Produkt sehr hart, aber trotzdem mürbe Das Schaumig rühren der Butter kann sehr gebrechliche Gebäcke verursachen
Mürbeteig/Pâte brisée (1-2-3-Mürbeteig)
Zutaten
340 g Butter
200 g Zucker
50 g Eier
500 g Mehl
Produkt sehr mürbe, daher zerbrechlich
Zuckerteig/Pâte sucrée)
Zutaten
200 g Butter
300 g Zucker
100 g Eier
500 g Mehl
Produkt sehr hart und stabil Besonders für hohe Gebäcke geeignet
Mein Favoritenrezept
Zutaten
340 g Butter, kalt
200 g Puderzucker
40 g Eigelb
500 g Mehl
Vanille
Zitronenabrieb
1 Prise Salz
Butter und Mehl zusammen verreiben, Zucker und Eigelb dazu geben
Haltbarkeit
Die aus einem süssen Butterteig hergestellten Gebäcke (Kekse, Cookies usw.) haben eine Haltbarkeit von ca. 10-15 Tage. Beim Schokomürbeteig können 10% des Mehles durch Kakaopulver ersetzt werden.
Butterteige (Mürbe-, Mailänderli und Zuckerteige) lassen sich problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank und 2-3 Monate im Tiefkühler lagern.